Mein Wochenende in München – Fortsetzung

Den Rückflug nach Berlin hatte ich erst für Montagabend gebucht, so dass mir noch viel Zeit blieb, zusammen mit meiner lieben Freundin Uta München zu erkunden. Leider schaffe ich es inzwischen nur noch selten in den Süden und so gibt es bei jedem Besuch viele neue Restaurants und Shops zu entdecken.

Samstag fuhren wir nach dem Frühstück nach Giesing zu Siebenmachen, wo ich mich gar nicht satt sehen konnte an den vielen schönen und liebevoll gestalteten Dingen. Uta ist Teil dieser Gruppe und konnte mir alles genau zeigen. Ich entschied mich schließlich für eine wunderschöne Schale von Elena Krafft Porzellandesign, Ohrringe von Karacho Keramik für mich und ein süßes Wiesn-Tattoo von Kuni für meine Tochter.

Wir fuhren weiter zu einem von Utas absoluten Geheimtipps: Klewitz die Wohnung. Und ehrlich gesagt, ich war ziemlich begeistert. Der Showroom ist thematisch wie eine Wohnung eingerichtet und gestaltet. Alte Einzelstücke sind eklektisch kombiniert mit Designklassikern und modernen Möbeln, seht selbst:

Ich konnte nicht widerstehen und nahm das wunderschöne und kuschelweiche Duschtuch mit, das ihr auf dem letzten Foto seht.

Danach ging’s zurück ins Glockenbachviertel. Im Rahmen von „Zuhause in Deiner Stadt“ fanden am Samstag bundesweit Popup-Shops statt, die von aus Etsy-Verkäufern bestehenden Teams organisiert wurden. Das Münchner Team stellte einen Design-Popup auf die Beine. „Himmel, Kunst und Zwirn“ war der Titel des eintägigen Projektes, das in der Galerie ponyhof artclub in der Pestalozzistraße 14 zu Gast war.

Mit vielen Ideen und vollen Tüten zuhause angekommen, beschlossen wir, das schöne Spätsommerwetter in den Isarauen zu genießen. Glücklicherweise mussten wir nur über die Brücke und waren da. Durch die Renaturierung der Isar, die 2011 abgeschlossen wurde, erinnert das Flussbett zwischen Brudermühlbrücke und Deutschem Museum wieder an das, was die Isar eigentlich ist: Ein voralpiner Wildfluss. Welch ein Luxus, ein großes Stück wilder Natur mitten in der Stadt!  In der Innenstadt ist sogar das Baden von der Ostseite der Reichenbachbrücke bis zur halben Strecke zur Wittelsbacherbrücke erlaubt. Der Fluss hat tatsächlich Trinkwasserqualität – unglaublich! Man kann mit dem Radl fahren und sich zum Grillen treffen… Ja, ich bin sehr neidisch!

Auf halbem Weg zum Deutschen Museum liegt das Wirtshaus in der Au. Wir setzten und unter einen Kastanienbaum in die Sonne und genossen das köstliche Essen. Ich kann unbedingt die hausgemachten Wasabiknödel empfehlen – ein Gedicht!

Abends saßen wir dann ganz gemütlich mit Freundinnen zusammen, die ich lange nicht gesehen hatte und haben sehr viel gelacht. Ach, es war sooo schön, danke ihr Lieben! Am Montag hat es dann aus Kübeln geschüttet und ich konnte ganz beruhigt und voller neuer Eindrücke nach Berlin zurück fliegen.

Pfiats eich!